1 Day with … Martin Grohs

Wow. Ein ganzes Jahr ist es her, als es hieß „1 Day with Matin Grohs“.
Und damit herzlich willkommen auf meinem Blog, schön dass Sie auch heute wieder eingeschaltet haben.

Auf den Tag genau ein Jahr ist es her, da besuchte ich den Künstler Martin Grohs und durfte ihn einen ganzen Tag begleiten.
Alles was wir an diesem 02. Juni 2018 erlebten, kann nun hier nachgelesen und bestaunt werden. Naja, oder so ähnlich.

Ich fuhr also früh am Morgen los, um Martin zu treffen. Er wohnte zu dieser Zeit noch in Dresden, mittlerweile ist er wieder Leipziger.

Bei Martin angekommen wurde ich sehr freundlich empfangen, wenn auch gleich er noch etwas verschlafen war und noch keine Zeit zum Zähne putzen hatte. Ein Glück konnte das nun auch einmal dokumentiert werden.

              

Martin zeigte mir seine Wohnung und natürlich findet man bei ihm, wie es sich für einen Künstler gehört, haufenweise Kunst.
Ebenso durfte ich einen Blick auf seine Schätze werfen. Bilder welche er alle selbst gestaltete und die einen besonderen, emotionalen Wert für ihn haben.

 

Dann mussten wir allerdings auch schon los, denn in der Agentur in der Martin arbeitete, gab es viel zu tun. Doch vorher schnell noch eine Mate kühl gestellt, für den Feierabend. Dazu kommen wir im Verlauf noch einmal. Ich sag nur, Marktlücke!

Auf dem Weg in die Agentur machten wir noch schnell Halt in einem Supermarkt und einem Kiosk. Kaltgetränke sicher.
                              

An Martins Arbeitsplatz angekommen staunte ich nicht schlecht, wie vielseitig seine Arbeit ist. Martin illustriert, designet, malt, gestaltet, radiert, spitzt, punktiert und SCHAUKELT!

Side-Fact: Schaukeln ist super wichtig! Schaukeln trainiert schon im frühen Kindesalter den Gleichgewichtssinn. Und auch Gleichgewicht ist super wichtig. Also schaukelt was das Zeug hält und lasst eure Kinder schaukeln.

Nun aber wieder zurück zu Martin! Man kann absolut sagen, dass dieser Mensch ein Talent und Fertigkeiten hat, die nur schwer erlernbar sind. Es ist ähnlich wie das Auge für den Moment, welches ein Fotograf benötigt, um die wirklich beeindruckenden Bilder zu machen.

Martin hat ein unglaubliches Gespür für Farben und Astethik.

Wer Martins arbeiten noch nicht kennt, sollte sich diese spätestens jetzt hier anschauen:

https://www.martingrohs.de
https://www.instagram.com/martin.grohs/

           

 

Auf dem Rückweg schoss ich noch das ein oder andere Bild und es stellte sich heraus, dass der Künstler Martin Grohs für so manchen Quatsch zu haben ist. Locker, lustig & sympathisch.

           

 

Und dann wartet auf uns noch diese kühlgestellte Mate. Ein neuer Hype war geboren „Soft-DrICE“! Wahnsinn oder?

 

Aber wieder zum Ernst zurück. Wir hatten es nun etwas eilig, denn wir mussten beide unseren Zug nach Leipzig erreichen. Und dieser Teil der Geschichte heißt „dieses Bahn-Ding“.
Wir hatten also eines dieser „Bahn-Dinger“, das sind Momente, wie sie schon jede Person erlebt hat und für die die Bahn irgendwie auch bekannt ist.
Wir machten uns in schnellem Schritt zum Dresdner Hauptbahnhof auf.

Dort angekommen, begaben wir uns zu jenem Gleis, an dem der Zug vermeintlich abfahren sollte. Minuten vergingen, eigentlich waren wir schon spät dran, ein Zug war dennoch nicht zu sehen.

Nun kann ich an dieser Stelle einen absoluten Profi-Tipp weitergeben. Es empfiehlt sich auf jeden Fall, die Anzeigetafeln an den Gleisen ordentlich zu lesen oder ggf. die Bahn App zu öffnen und sich Informationen dort zu suchen. Profi-Tipp Ende!

Wir stellten erschrocken fest, dass der Zug ausgerechnet an diesem Tag und nur zu dieser Zeit, erst ab Bahnhof Dresden Neustadt abfuhr! Das sind ganze vier Haltestellen mit der S-Bahn. SUPER!

Wir, Beine in Hand genommen, zum S-Bahn-Gleis gerannt, gerade so die S-Bahn bekommen, nebenbei immer wieder auf’s Handy geschaut. Wir sollten mit einer Minute Umstiegszeit ankommen.

Die S-Bahn hält, wir nehmen erneut die Beine in die Hand. Rennen wir verrückt zum nächsten Gleis und … geschafft. Der Zug stand noch an der Anzeigetafel, auch andere Menschen waren noch da. Ein gutes Zeichen, dass wir es geschafft hatten. Dann ertönte ein Gong und es folgte eine Ansage:
„Gleis 6, ICE 1554 nach Leipzig über Riesa verspätet sich heute vorraussichtlich 35 Minuten“

Und da hätten wir unser Bahn-Ding!

 

Etwas Gutes hatte die ganze Rennerei und Warterei aber auch, wir konnten noch das perfekte Licht nutzen, um ein paar letzte Bilder zu machen und dann kam auch schon der Zug.

        

Ich bedanke mich bei Martin Grohs für die Einblicke in seine Arbeit, sowie in sein Privatleben. Ich denke auch ein Jahr später noch gern an diesen Tag, die lustigen Ereignisse und die guten Gespräche zurück. High Five und bis bald.

PS.: Martin ist übrigens auch der Gestalter meines Schriftzugs, schick oder?

2 Replies to “1 Day with … Martin Grohs”

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