Instagram Detox – Vier Monate ohne Instagram …

… oder was sonst noch in den letzten Monaten geschah. Weshalb entscheidet man sich für eine Social Media – Pause? Bei mir gab es mehrere Gründe, geplant war diese Pause nicht. Genauso wenig war die Länge des Instagram Detox von Anfang an klar.

 

 

Ausschlaggebend für meine Entscheidung war eine Situation im Juli. Ich befand mich in der Elternzeit mit meiner Tochter und meine tägliche Arbeit bestand darin, dass ich mich um sie kümmerte und bespaßte. Typischer Eltern-Kram.
An besagtem Vormittag im Juli wollte ich eine neue Instagram-Story machen, doch leider ließ es die verbuggte Version meiner App (ja, Android!) nicht zu.

Ich merkte, wie diese App Auswirkungen auf meinen Gemütszustand hatte und dies wollte ich nicht zulassen.

 

Ein weiterer Punkt für mich war das ständige Vergleichen. Auch wenn einem diese Mechanismen bekannt sind und man nicht versucht das eigene Leben, die eigenen Bilder mit denen der Anderen zu vergleichen, passiert es trotzdem. Unterbewusst vergleichen wir uns Tag ein Tag aus.

Doch was macht das mit uns? Sicherlich ist vielen Menschen klar, dass die Momente welche man in sozialen Netzwerken teilt nur Bruchstücke des Lebens sind. Oft sind es auf nur die positiven Ereignisse, welche man nach außen trägt, um zu zeigen wie toll das eigene Leben ist.
Dies hat durchaus auch Gutes, denn ganz offensichtlich finden viele Menschen etwas, das sie stolz macht.

Ganzheitlich betrachtet kann es aber dazu kommen, dass man das Gefühl hat, das Leben, welches andere Menschen führen, sei interessanter, ereignisreicher oder gar schöner als das Eigene.
Ich danke ab diesem Moment ist es wichtig, sich zu hinterfragen, worauf man selbst stolz ist und was die Dinge im Leben sind, die einen glücklich machen. UND wie es verdammt noch einmal sein kann, dass einem eine App so ein Gefühl geben kann.

Eine Pause von Social Media Plattformen kann dabei sehr nützlich sein.

Ich verbrachte also den Sommer weitgehend ohne Instagram und Co. Checkte ab und an meine Nachrichten und schloss die App direkt wieder.

Das schöne daran war, dass die Momente, welche ich erlebte, nur für mich und alle direkt Beteiligten erlebbar waren. Ich hatte nicht das Bedürfnis alles zu zeigen und außenstehende Menschen daran teilhaben lassen zu müssen. Und so merkte ich je langer der Instagram Detox dauerte, dass mir im Grunde nichts fehlte.

Ein schönes Gefühl.

Warum ich den Instagram Detox trotzdem beendet habe?

Nun habe ich mich schlussendlich spontan dazu entschlossen, den Instagram Detox zu beenden und wieder zu posten. Für mich als Fotograf ist es auch weiterhin wichtig, meine Arbeiten zu präsentieren und Menschen daran teilhaben zu lassen.

Bilder werden gemacht, damit man sie anschauen kann!

Allerdings wird Instagram, sowie auch alle anderen sozialen Medien, eine untergeordnete Rolle spielen. Mir ist es wichtig die Zeit anders zu nutzen, z.B. mit meiner Familie, Freunden, der koehler+meinl UG (www.koehler-meinl.de / dazu bald mehr) und mit diesem Blog.

Ich werde öfter hier schreiben und habe noch unveröffentlichtes Material, welches ich gern zeigen möchte. Außerdem bin ich euch immer noch einen Blog-Eintrag zum „1Day with Martin Grohs“ schuldig.

Also schaut gern einmal vorbei.

Zu guter Letzt würden mich eure Erfahrungen interessieren. Habt ihr schon einmal einen Instagram Detox o.ä. gemacht? Schreibt es gern in die Kommentare oder diskutiert mit mir persönlich.
Bis dahin und konsumiert mit Bedacht.

PHILIP

2 Replies to “Instagram Detox – Vier Monate ohne Instagram …”

  1. Hast du absolut recht mein Guter! 🙂 Man darf dem ganzen Social Media Gedöns nicht so eine große Rolle geben.
    Klar ist es als Kreativer, der auch davon leben möchte, schwierig ganz darauf zu verzichten, weil das eben ein wichtiger Bestandteil des eigenen Marketing ausmacht und man die kreativen Ergüsse eben auch präsentieren möchte, aber man kann private Momente auch privat bleiben lassen und einfach all das was mit der Arbeit bzw. dem Kreativen zu tun hat teilen. Ich versuch das gerade selbst so umzusetzen…natürlich gibt es immermal wieder einen Ausbruch bzw. Einblick in etwas Privates ^^
    Ich freu mich auf jeden Fall, wieder etwas von dir zu sehen! … und jaaa! der Blogpost! 😀
    Sonnige Grüße an alle! 😉

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